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Die optimale Vorstellung auf der Höveler DQHA Zuchtschau – so geht‘s

17.05.2017 16:19

Foto: K3-Foto.de

Die lineare Beschreibung durch die qualifizierten DQHA Zuchtrichter auf einer der 19 Höveler DQHA Zuchtschauen bietet viele Vorteile für die Züchter. So wird für jedes Pferd eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Merkmale erstellt. Dies gibt dem Züchter wertvolle Informationen über die Stärken und Schwächen seines Fohlens an die Hand und bietet eine Aussage über den Erfolg der Anpaarung. Die optimale Orientierungshilfe für zukünftige Anpaarungsentscheidungen bietet die Beschreibung der Stuten. Eine altersmäßige Obergrenze gibt es nicht. Stuten können auch tragend oder gleich mit Fohlen bei Fuß vorgestellt werden. Zur Vorstellung auf der Zuchtschau und dem damit verbundenen Eintrag ins Zuchtbuch I oder II, müssen erwachsene Tiere mindestens 3 Jahre alt sein.

Gerade Züchter die zum ersten Mal ein American Quarter Horse auf einer Zuchtschau vorstellen möchten, stehen vor der Frage was es  bei der Vorstellung zu beachten gilt. Auf den Zuchtschauen zählt allein die Qualität des vorgestellten Pferdes.  Die Zuchtrichter können jedoch nur das bewerten, was ihnen das Pferd auch zeigt. Ein gut vorbereiteter Vorsteller erleichtert den Zuchtrichtern die Beschreibung und reduziert den Stress, vor allem für die Fohlen. Mit einem Freistart für eines seiner Pferde auf einer DQHA Zuchtschau im Folgejahr, soll daher der beste Vorsteller jeder Zuchtschau belohnt werden. Hier punkten vor allem Teilnehmer, die ruhig und souverän die Qualität ihres Pferdes beim Führen/Longieren und im Stand präsentieren können. Das Üben im Vorfeld zahlt sich also in jeder Hinsicht aus.

Die Ausrüstung & der Pflegezustand des Pferdes:

Die Grundvoraussetzung für die Vorstellung aller Pferde auf den DQHA-Zuchtschauen ist die augenscheinliche Gesundheit. Sie müssen frei von ansteckenden Krankheiten sowie lahmfrei sein. Kleinere Schrammen haben keinen Einfluss auf die Bewertung. Ein guter alters- und entwicklungsgemäßer Pflege- und Ernährungszustand wird jedoch vorausgesetzt. Auch die Mutterstute sollte einen gepflegten Eindruck machen. Die Mähne der Pferde darf eingeflochten werden. Das Blacken der Hufe ist nicht erwünscht.  Auch Schweiftoupets dürfen nicht verwendet werden.  Das Clippen der Tasthaare und Ausrasieren der Ohren ist tierschutzrechtlich verboten. Ein stabiles, sauberes und gut passendes Halfter mit einem ausreichend langen und stabilen Strick bildet das Grundwerkzeug für eine gute Vorstellung. Ein Showhalfter ist nicht nötig, darf aber gern getragen werden.

Der Vorsteller:

Der Eigentümer des Pferdes muss Mitglied bei der DQHA sein. Er kann jedoch eine andere Person beauftragen, sein Pferd vorzustellen. Ein souveräner Umgang auch mit Fohlen und ggf. nervösen Pferden sowie eine gute körperliche Fitness erleichtern das Laufen auf dem Sandboden der Dreiecksbahn und ermöglichen dem Pferd einen optimalen Auftritt. Ein gepflegter Gesamteindruck des Vorstellers ist gewünscht. Auch wenn es keine strikte Kleidungsvorschrift  gibt, „Western-Style“ sollte es schon sein. Eine lange Hose und ein langärmeliges Hemd oder eine Jacke, eine adäquate Kopfbedeckung und sicheres Schuhwerk sind empfehlenswert. Auch ein Showoutfit darf gern getragen werden.

Die Dreiecksbahn:

Der Veranstalter der Zuchtschau steckt die Dreiecksbahn mit Pylonen und Stangen ab. Die längste Seite beträgt ca. 20 bis 30m. Die beiden Seiten, die auf die Zuchtrichter zuführen, sind je 15m lang. Auf der Dreiecksbahn werden die Pferde im Schritt und Trab auf der rechten Hand geführt und vom Vorführer weg gewendet. Um den Zuchtrichtern zu jeder Zeit freie Sicht auf das Exterieur, insbesondere die Gliedmaßen, zu gewähren, sollte der Vorführer darauf achten leicht versetzt zu seinem Pferd zu laufen. Stuten, die auf der Dreiecksbahn schräg hinter dem Vorsteller laufen und Fohlen, die separat hinter der Mutterstute geführt werden, sind für die Zuchtrichter schlecht zu beurteilen. Beim Führen  bzw. im Freilauf des Fohlens neben der Stute sollte darauf geachtet werden, dass das Fohlen nicht von der Stute verdeckt wird.

Der Freilauf:

Fohlen und Jährlinge werden zusätzlich frei neben der Mutter laufend auch im Galopp beurteilt. Dazu ist es besonders wichtig, dass die Fohlen halfterführig sind und sich gefahrlos anfassen und einfangen lassen. In der Regel ist die Vorstellung der Fohlen bei Fuß der Mutter, d.h. vor dem Absetzen empfehlenswert. Die Anwesenheit  einer gelassenen Stute vermittelt auch dem Fohlen in der ungewohnten Umgebung der Showarena Gelassenheit. Sollte es dennoch einmal zu erschrockenen Bocksprüngen kommen, wird dies nicht negativ berücksichtigt.

Das Longieren:

Erwachsene Pferde werden zur Beurteilung der Bewegungsqualität in beide Richtungen am Halfter longiert. Die Pferde sollten sich entspannt und gelassen im Schritt, Trab und Galopp und in den Übergängen zeigen. Pferden, die zunächst etwas angespannt wirken, werden einige „Eingewöhnungsrunden“ gewährt, schließlich soll jedes Pferd die Chance erhalten sich seiner Qualität entsprechend präsentieren zu können. Es empfiehlt sich jedoch, erwachsene Pferde bereits vor dem Betreten der Dreiecksbahn aufzuwärmen und zu lockern.

Die Aufstellung:

Im Anschluss an den Freilauf bzw. das Longieren  werden die Pferde an der Hand geschlossen, d.h. Vorder- und Hinterbeine nebeneinander,  zur Exterieurbeschreibung aufgestellt. Sollten Fohlen oder Stute einmal nicht so ideal stehen, werden die Zuchtrichter dem Vorführer die Möglichkeit geben, dies zu korrigieren und ihr Pferd noch einmal korrekt aufzustellen. Dies hat keine negativen Auswirkungen auf die Beschreibung. Das Üben der korrekten Aufstellung und geduldige Stehen im Vorfeld, sorgt jedoch für einen sicheren und stressarmen Auftritt auf der Schau und erleichtert den Zuchtrichtern die Beschreibung der Pferde. Ebenso empfehlenswert ist es gerade Fohlen und junge Pferde ohne Show-Erfahrung bereits mit den typischen Situationen und Gegenständen im Umfeld einer Zuchtschau vertraut zu machen. So kann sich das Fohlen zwischen Stangen und Pylonen auf der Dreiecksbahn optimal präsentieren und auch Werbebanner, Blumentöpfe und Lautsprecher verlieren schnell ihren Schrecken.

Mit einer guten Vorbereitung wird die Höveler DQHA Zuchtschau somit Stute, Fohlen und Züchter zu einem interessanten Ausflug, dem alle entspannt entgegensehen können.           


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