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Happy Birthday Teejays Kiddo zum 32. Geburtstag!

17.03.2017 10:25

T.J. als ca. 3-jähriger „Youngster“ in Arizona, Foto: © Arizona Highways

"T. J. (Teejays Kiddo) habe ich als 10-Jährigen gekauft, vor rund 22 Jahren.
Dass sein Großvater „Jackie Bee“ inzwischen in die AQHA Hall Of Fame aufgenommen werden würde, konnte ich damals noch nicht ahnen", erzählt Boy Herre und fährt fort: "Als blutiger Anfänger war ich zum wiederholten Mal im Urlaub auf der 'Lazy K Bar Ranch' nahe Tucson in Arizona gewesen, einer typischen 'Dude Ranch', und hatte dort das 'Gänsemarsch-Touri-Westernreiten' auf ausgetretenen Pfaden in der Wüste kennengelernt. Der Sohn der Ranch-Managerin Carol, Curt Moore, hatte uns neben dem Head-Wrangler manchmal begleitet – und ritt eben diesen Wallach 'Teejay', den er als Prämie für geleistete Arbeit auf einer Ranch in Texas geschenkt bekommen hatte.

Als der dann zehn Jahre alt war, hat Curt ihn mir zum Kauf angeboten; all die Jahre war ich immer wieder im Urlaub auf der Lazy K Bar Ranch gewesen und hatte Teejay heranwachsen sehen. Und ich hatte nach weiteren Erfahrungen auf Hans Wagners Wittmoor-Ranch in Norderstedt und auf ersten EWU-Turnieren auf meinem ersten eigenen Pferd, dem Haflinger-Wallach „Wimba“, sowie auf Kursen bei Marina Perner und in der Folge Unterricht bei Peter Kreinberg, große Lust weiterzumachen. Das Angebot kam also gerade recht; ich nahm es an.

Zehn Jahre lang sind wir dann mit wachsendem Erfolg auf EWU-Turnieren unterwegs gewesen. Teejay kannte zuerst nur die Disziplin Roping, Curt hatte nichts anderes mit ihm gemacht – , und Teejay konnte nur im Galopp losstürmen und – stoppen, d. h., wie eingefroren stehenbleiben und rückwärts treten, nicht etwa sliden… nur Schritt und Galopp…, sein Trab war zunächst hammerhart, kaum auszusitzen (!); und natürlich im Trail war er unübertroffen – im Gelände war er eine Bank, einfach super!

Daneben war er das ruhigste, höflichste und freundlichste Pferd, das man sich vorstellen konnte – ganz der Großvater! Gut zehn Jahre haben wir dann die EWU-Turnier-Disziplinen Reining, Trail, Western Horsemanship, weniger Pleasure (wegen des harten Trabes), Western Riding und Superhorse trainiert und auf Turnieren vorgestellt – bis ich 2002 auf dem EWU-C-Turnier des Landesbreitensport-Festes in Bad-Segeberg mitten in der Prüfung 'Superhorse' auf ihm einen Schlaganfall erlitt, so daß ich mich kaum noch auf ihm halten konnte. Immerhin lief er das vertraute Pattern noch selbstständig (auswendig) zu Ende – und wir platzierten uns noch auf dem letzten (vierten) Platz (!).

Wenig später lag ich im Rettungshubschauber… Und auch wenn's mir bald wieder gut ging und ich mich erholt hatte – das war unser letztes Turnier.
Danach hat er noch jahrelang brav als Schulpferd Unterricht gegeben, und heute, als Rentner, ist er zwar noch topfit und wird ab und zu gemütlich im Gelände geritten, genießt aber ansonsten sein Rentnerdasein.
Ich hoffe, er wird es bei guter Gesundheit noch einige Zeit machen… Ich möchte ihn nicht missen!"

Sie haben ein American Quarter Horse, das 25 Jahre oder älter ist?

Dann schicken Sie uns doch eine kurze Meldung mit einigen Zeilen zu dem Pferd und einem oder mehreren Fotos an info@remove-this.dqha.de. Wir werden Ihren "Oldie" anschließend gerne auf unserer Website veröffentlichen!

Diese "Lebend"-Meldungen von Pferden ab 25 Jahre sind zudem sehr wichtig, da sie ab diesem Alter bei der AQHA als "gestorben" geführt werden, wenn keine gegenteilige Nachricht erfolgt. Wichtig ist auch, dass Pferde ab 25 Jahren jährlich wieder als lebend gemeldet werden müssen, um nicht aus dem System entfernt zu werden.

Wir übernehmen diesen Service gerne für Sie und melden ihr 25jähriges American Quarter Horse der AQHA!

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen und danken für Ihre Mithilfe!

 

 


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