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Ranchhorse Verein Classic
03.07.2021 - 04.07.2021
91741 Gundelsheim

Ausschreibung 02.05.21, 10:42 Uhr
Nennformular 02.05.21, 10:42 Uhr
Sinsheim Open -neuer Termin-
19.06.2021 - 20.06.2021
74889 Sinsheim

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Nennformular 20.04.21, 09:07 Uhr
Sonstiges 20.04.21, 09:07 Uhr
Termin wird verschoben! Circle L"SPRING WARM UP",2 AQHA Shows
29.05.2021 - 30.05.2021
31638 Wenden

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Nennformular 07.04.21, 21:13 Uhr

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Alexandra Schürmann zum DQHA Professional Horseman ernannt

23.07.2014 12:07

Foto: Privat

Alexandra Schürmann berichtet als neuer DQHA Professional Horseman über ihren Werbegang und ihre Trainignsphilosophie:

„1988, im Alter von 16 Jahren, startete ich meine reiterliche Laufbahn auf Schulpferden in einem klassischen Reitverein. Bereits 2 Jahre später wechselte ich zum Westernreiten, erlernte die Reitweise bei seinerzeit namhaften Trainern und startete in den Youth- und Amateurklassen des WRR und der EWU in den Disziplinen Reining, Trail, Western Pleasure, Western Horsemanship und Western Riding. In diesen „Youth und Rookie“ Jahren errang ich viele vordere Platzierungen und wurde Rheinland Champion in Pleasure und Rheinland Vize Champion in Trail.

1993 erwarb ich meine erste American Quarter Horse Stute „Tilley Tucker“, die ich selbst als Allrounder ausbildete und begann DQHA/AQHA Turniere zu starten. Highlight des Jahres 1995 war die Europameisterschaft in Aachen. Wir belegten vordere Platzierungen im Junior Trail Open und in den Novice Amateur Klassen Trail, Reining und Western Horsemanship, welches in unserem ersten gemeinsamen Turnierjahr zum  Allaround Champion Novice Amateur führte.

Im folgenden Jahr wurden wir u.a. niederländischer Meister in den Disziplinen Trail Amateur, Western Horsemanship Amateur und Junior Trail Open, platzierten uns in Reining und Western Pleasure Amateur auf den vorderen Plätzen und wurde Allaround Champion Amateur.

Am Ende des Jahres erhielten wir das ROM Open und das ROM Amateur und „Tilley Tucker“ war Highpoint Horse in Trail Novice Amateur.

1997 reisten “Tilley Tucker” und ich zu vielen größeren Turnieren und wurden u. a.

Deutscher Meister im Amateur Trail
Deutscher Vizemeister im Senior Trail

Dutch Open (Niederländische Meisterschaft)
Goldmedaille im Trail Amateur
Goldmedaille im Western Horsemanship Amateur
Silbermedaille in der Reining Amateur
Silbermedaille im Senior Trail Open
Silbermedaille im Western Pleasure Amateur
Bronzemedaille in der Senior Reining Open
Allaround Champion Amateur AQHA Show 1 und 2


Luxembourg Open: Allaround Champion Amateur

Nordrhein Westfalen Meister Amateur Reining und Trail

Daneben entwickelte sich aber auch mein beruflicher Werdegang zum Positiven und ich wurde als Führungskraft in das Management eines großen deutschen Lebensmittel­konzerns berufen. Leider ließ mir diese zeitintensive Berufstätigkeit keine Zeit mehr für die Turnierreiterei.

Dennoch blieb ich dem American Quarter Horse treu. Auf einem gemeinsam mit meinem heutigen Ehemann bereits 1996 angepachteten Gutshof in der Voreifel  begannen mein Mann und ich, American Quarter Horses zu züchten und im Laufe der folgenden Jahre erweiterten wir die Stallungen zu einer Reitanlage mit Reithalle, Außenplatz und einem Naturtrail in einem den Gutshof umgebenden Eichenwald.

Ich bildete mich in all den Jahren mit Kursen bei verschiedenen Trainern wie Wilhelm Burgmeijer, George Maschalani, Kai Wienrich und Michael Marquardt fort und auch ein mehrwöchiger Aufenthalt auf der Piper Ranch in Marietta, Oklahoma, trug dazu bei, mein Wissen und reiterliches Können zu erweitern.
Viel  Horsemanship vermittelten mir auch Wayne Meason, der bei seinen Reisen durch Deutschland immer mehrere Tage für den Aufenthalt auf unserer Anlage einplante und mir mit Rat und Tat zur Seite stand sowie, speziell für die Disziplinen „Reining” und „Working Cow Horse”, Rieky Young und Patrick Sattler.

2003 legte ich die FN-Sachkundeprüfung für Pferdehaltung ab.

Anfang 2011 reichte ich meine Kündigung ein und beschloss mich als Trainerin auf der bis dahin rein privat genutzten Reitanlage selbstständig zu machen. Es folgten Reitabzeichenprüfungen und Deutsches Longierabzeichen, 2011  Trainer C und schließlich 2012 die Prüfung  zum Trainer B - Westernreiten/Leistungs­sport DOSB lizenziert.

Im März 2014 erwarb ich das Westernreitabzeichen II (silber).

Dieser gravierende Schritt in die Selbstständigkeit hat mich bis heute nicht gereut. Meine Leidenschaft gilt der Versatility.  Die „Allaround“ Fähigkeiten und ursprüngliche Vielseitigkeit der American Quarter Horses fasziniert mich sondergleichen und die Trainingsarbeit zur Ausbildung von Versatility Ranch Horses in den verschiedenen Disziplinen der Versatility macht mir besonderen Spaß. Mit dem Naturtrail im Eichenwald und einer speziell für das Rindertraining angeschafften eigenen Herde von Zwergzebu-Rindern, die sich gut für das Training von Pferden am Rind, die Ausbildung von jungen Pferden oder Pferden, die neu an diese Reitweise herangeführt werden, eignen, finden sich auf unserer Reitanlage die idealen Voraussetzungen für die Ausbildung von Pferden und Reitern. So ist es nicht verwunderlich, dass die meisten meiner Reitschüler ebenfalls von der „Versatility“ begeistert sind und ihre Pferde „ranch“-tauglich ausbilden.

Aktiv reite ich in diesem Jahr erstmalig in der Open Klasse auf den Qualifikationsturnieren zum Versatility Ranch Horse Cup Baden Württemberg mit und freue mich bereits heute auf die Q14, in deren Vorplanung ebenfalls die Disziplinen zum Versatility Ranch Horse ausgeschrieben sind.

Meine Philosophie?
Pferdefreundlicher, verständnisvoller und schonender Umgang mit dem Partner Pferd, Harmonie zwischen Reiter und Pferd, fachgerechte und vielseitige Ausbildung für Reiter und Pferd mit individueller Förderung ohne Überforderung – das sind die Hauptbestandteil meiner Philosophie und die Grundlage meiner zielgerichteten Ausbildung.
Die Pferde zum „Allrounder“  auszubilden ist für mich als Trainer, für die Reiter und für die Pferde gleichermaßen interessant und abwechslungsreich. Wenn Reiter und Pferd in einen Dialog treten und darüber eine Einheit zur Bewältigung einer Aufgabe bilden – dann ist ein wesentliches Ziel meines Ausbildungskonzepts erreicht.“


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