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Behörden prüfen Zootechnical Certificates bundesweit

22.07.2020 10:43

Die am Wochenende aufgekommene Diskussion um die Zootechnical Certificates für Samen, der in Deutschland vertriebenen US-Hengste, veranlasste die AQHA sich mit der DQHA in Verbindung zu setzen und kurzfristig zu einer Telefonkonferenz einzuladen. Diese fand am Montagabend mit DQHA Vize Präsident Markus V. Pfeifer, Mitgliedern der Task Force (Gesa Meier Bidmon und Andrew Dren) und Verantwortlichen der AQHA (Dr. Anna Morrison, Craig Huffhines und Chad Pierce) statt.

Anstoß der Diskussion waren die bundesweiten, von den Behörden angeordneten Kontrollen der Besamungsstationen.

Nach Klarstellung, dass diese Kontrollen keineswegs eine bayerische Sache oder vom LfL oder der DQHA initiierte Maßnahmen sind, wendet sich die DQHA jetzt gemeinsam mit der AQHA an das BMEL (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in Bonn), um an dieser übergeordneten Stelle eine Klärung der Sachlage und einen kurzfristigen Lösungsweg zu finden.

Hintergrund: Was ist ein Zootechnical Certificate und wieso benötigt man es?

Um ausländische Zuchttiere aus Drittländern, also aus Ländern außerhalb der EU, als reinrassige Zuchttiere anerkennen zu können, hat die EU deren Einfuhr mit Auflagen belegt und Kontrollfunktion eingerichtet, um diese nachprüfen zu können.

Eine zwingende Voraussetzung dazu ist, dass der in einem Drittland betreuende Verband in die sog. „Zootechnical Third Country List“ der EU eingetragen und geführt wird. Damit können grundsätzlich bei ihm eingetragene Zuchttiere und deren Zuchtmaterial wie Samen, Eizellen und Embryonen in der EU anerkannt werden.

Zur eindeutigen Identifizierung müssen diese Zootechnical Certificates u.a. auch die DNA Marker/das DNA Profil des betreffenden Zuchttieres oder dessen Zuchtmaterials ausweisen. Die auf Grundlage solcher „Zootechnical Certificates“ von den Zuchtverbänden erstellten Tierzuchtbescheinigungen sind bei Transport und Versand zwingend erforderliche Begleitschreiben von Zuchtmaterial wie Samen, Embryos und Eizellen.

Gesetzliches Inkrafttreten und Übergangfrist

Zwar sind diese Bestimmungen schon mit Inkrafttreten der EU Tierzuchtverordnung 2016/1012 seit dem 1. Nov. 2018 in Kraft, aber viele Behörden in Europa hatten Züchtern, Verbänden und Besamungsstationen und nicht zuletzt den Zollkontrollen noch eine gewisse „Übergangsfrist“ eingeräumt, um sich auf diese neuen Vorschriften einstellen zu können.

Jetzt ist diese „Übergangsfrist“ jedoch abgelaufen. Deutschlandweit werden die Kontrollen zurzeit vermehrt durch die aufsichtsführenden Behörden durchgeführt. Davon ist nicht nur die American Quarter Horse-Zucht betroffen.  

Die Problemstellung der Zootechnical Certificates und dem betroffenen Zuchtmaterial liegt damit nicht nur in der Verantwortung deutscher Behörden, sondern auch der EU. Für eine Lösung bleiben die betroffenen Parteien im konstruktiven Dialog. 

Mehr zum Thema „Zootechnical Certificates“ finden Sie auch in den kürzlich veröffentlichten FAQs.


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