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89129, Langenau

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Zeitplan 11.03.20, 19:37 Uhr
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29.02.2020 - 01.03.2020
45772 Marl

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DQHA Mitgliederentscheid: Jede Stimme zählt!

20.05.2020 13:00

Bei der zurückliegenden DQHA Mitgliederversammlung am 8. März 2020 wurde vom DQHA Präsidium ein Meinungsbild der Mitglieder bezüglich der Diskussion um die Abgabe des Ursprungszuchtbuches an die AQHA eingeholt. Das Ursprungszuchtbuch ist einer der Diskussionspunkte, welche zu den Spannungen zwischen AQHA und DQHA geführt hat (lesen Sie dazu mehr hier).

Das DQHA Präsidium will dem Willen der Mitglieder Folge leisten und eine rechtskonforme Abstimmung über das Ursprungszuchtbuch abhalten. Dies muss aufgrund der Corona-Krise jedoch in einer „Abstimmung in Textform“ erfolgen, da die Austragung der eigentlich angestrebten außerordentlichen Mitgliederversammlung derzeit nicht im Rahmen des Möglichen liegt.

Das DQHA Präsidium möchte im Zuge der Abstimmung noch einmal über die Konsequenzen der Entscheidung aufklären. Hierfür haben Gesa Meier-Bidmon, Mitglied der auf der DQHA Mitgliederversammlung einberufenen AQHA/DQHA-Task Force, und das DQHA Präsidium einen Fragenkatalog erstellt, der an die Aufsichtsführende Behörde der DQHA, das LfL, geschickt wurde. Die Behörde gab ausführliche Antworten zu allen gestellten Fragen, die aus dem Anhang ersichtlich sind. Jedes DQHA Mitglied soll damit die Gelegenheit haben, seine Entscheidung auf Basis der dargelegten Sachlage treffen zu können.

Zur Information ist im Anhang noch eine Gegenüberstellung von den Möglichkeiten, die an der Mitgliederversammlung am 07.03.2020 vogestellt worden sind. Von den drei Möglichkeiten wurden Version 2 und 3 zur dispossition von den Mitgliedern gestellt.

An dieser Stelle bittet das DQHA Präsidium dringend darum:

Jedes stimmberechtigte DQHA Mitglied ist angehalten, seine Stimme abzugeben. Das Ergebnis der Abstimmung zum Ursprungszuchtbuch kann nur dann rechtlich wirksam sein, wenn 50% aller Stimmberechtigten teilgenommen haben!

Nur mit einer rechtlich gültigen Abstimmung kann das DQHA Präsidium die weiteren, nötigen Schritte einleiten.

Der Stimmzettel für die Abstimmung erscheint in der Juni-Ausgabe des Quarter Horse Journals. Er kann außerdem auf der DQHA Website heruntergeladen werden (finden Sie im Anhang).

Bitte schneiden Sie den Stimmzettel aus dem Quarter Horse Journal aus oder drucken Sie diesen an Ihrem PC aus – danach einfach per Mail, Fax oder Post zur Geschäftsstelle senden.

Es gilt folgenden Antrag abzustimmen:

Beantragung zur Führung eines Filialzuchtbuches für die Rasse American Quarter Horse ober Behalt des Ursprungszuchtbuches für die Rasse American Quarter Horse.

-> Weitere Informationen zum Ablauf der Wahl finden Sie in unserem Infotext anbei!

 

Hintergrund: Ursprungszuchtbuch und Filialzuchtbuch

Das DQHA Präsidium beantwortet nachfolgend noch einmal die wichtigsten Fragen zum Thema Ursprungszuchtbuch und Filialzuchtbuch.

-> Den Fragenkatalog mit Antworten des LfL zum Thema sind als PDF unten angehängt.


Was ist das Ursprungszuchtbuch eigentlich?

Es ist die europäische Anerkennung zur Führung einer Rasse in Europa. Der Ursprung der Rasse aus Amerika bleibt davon aber unberührt.

Wie, die Rasse kommt doch aus Amerika?

Ja das stimmt. Deshalb wird die Rasse auch mit ihrer Herkunft aus Amerika geführt. Es wurden, soweit aufgeführt, die angegebenen Rassestandards und Kriterien aus dem official handbook of rules and regulations der AQHA übernommen. Leider genügte das zur Anerkennung 2013 nicht. Es musste aus Gründen der Gesetzeskonformität ergänzt werden. Es fehlten wichtige Voraussetzungen zur Anerkennung eines Zuchtprogrammes wie z.B.  Rassebeschreibung, Transponderkennzeichnung, Vergabe der UELN und Unterteilung der Zuchtbücher. Außerdem fehlten klare Selektionskriterien.

Weshalb führt die DQHA bis jetzt das UZB in Europa?

Bis zum 31.10.2018 war es so, dass nur ein in der EU ansässiger Zuchtverband eine Rasse in der Europäischen Union führen konnte. Dies wollten natürlich auch andere Verbände gerne für das American Quarter Horse tun. Deshalb hat die DQHA als Tochterverband der AQHA dies mit Genehmigung der AQHA umgesetzt. Weitere UZB von Westernrassezuchten wurden durch andere Aufsichtsbehörden schon früher beantragt und genehmigt.

Was hat sich verändert?

Nach dem neuesten Stand der Dinge darf nun eine Rasse auch in einem Drittland geführt werden, ohne sich an den Europäischen Vorgaben zu orientieren. Somit kann die AQHA das UZB für Europa führen ohne ein aufwändiges Antragsverfahren zu durchlaufen.

 

Welche Vorteile und Nachteile ergeben sich daraus, sollte die AQHA das UZB führen?

Vorteile DQHA:

Die DQHA erhält wieder die für die Erstellung von EU-konformen Equidenpässen nötigen Daten. Dies betrifft insbesondere die sogenannten DNA-Marker. Diese müssen der DQHA zwingend vorliegen; die Anerkennung von Testergebnissen europäischer Labore hat die AQHA bislang verweigert.

Eine frühere Zusage zum benötigten Datenaustausch möchte die AQHA nur mit einem Data Share Agreement fortsetzen. Dabei müssen allerdings die unterschiedlichsten Rechtsbestimmungen (USA / EU) berücksichtigt werden.

Die Anerkennung eines europäischen Labors wird von der AQHA, auch vor dem Hintergrund des sich abzeichneten Verbots des internationalen Versands biologischer Proben, in Aussicht gestellt.

Nachteile DQHA:

Die DQHA hat die Interessen der AQHA und die Belange der Rasse American Quarter Horse in Europa nach bestem Wissen und Gewissen geschützt, zum damaligen Zeitpunkt aufgrund der tierzuchtrechlichen Vorgaben der Ministerien. Siehe Nachteile der AQHA.

 

Vorteile AQHA:

Die AQHA besitzt das Ursprungszuchtbuch.

Nachteile AQHA:

Der Markt ist nun offen und die Vorgabe der DQHA, American Quarter Horses zuerst bei der AQHA und dann in Europa zu registrieren, um einen Equidenpass zu beantragen, entfällt. Das bedeutet: Per Gesetzeslage muss dann niemand ein CoR beantragen. Das ist künftig freiwillig.

Andererseits wurde die ehemalige Zielsetzung der Harmonisierung, sprich europaweiter Erhalt der Rassekriterien (Rassestandards) weitgehend aufgegeben und den Zuchtverbänden in Absprache mit ihren jeweiligen Behörden, eine relative Freiheit in der Definierung ihrer Zuchtprogramme zugestanden. Die relativ einfach gehaltenen Vorgaben der AQHA können dann durch die nationalen Vorgaben ergänzt werden.

 

Was ist das Filialzuchtbuch?

Ein Filialzuchtbuch ist ein Zweigzuchtverband und hält die durch die Ursprungszuchtorganisationen aufgestellten Grundsätze ein. Jeder staatlich anerkannte Zuchtverband kann ein Filialzuchtbuch beantragen. Dieser Antrag wird immer von der jeweiligen Aufsichtsbehörde genehmigt.

Ein Filialzuchtverband muss beim Fehlen von Grundsätzen eines UZB nicht zwingend eigene Grundsätze aufstellen. Das Zuchtprogramm des Filialzuchtverbandes muss jedoch in den grundsätzlichen Bestimmungen zur Zucht (siehe VO (EU) 2016/1012 Anhang I Teil 2 Nr. 1 Buchstaben c, f, g, h und k bzw. in Teil 3 Nummer2 Buchstabe a) mit den Grundsätzen oder, wenn diese fehlen, mit den grundsätzlichen Regelungen zur Zucht bzw. dem Zuchtprogramm des UZB-Verbandes übereinstimmen. Die Verpflichtung, dass ein UZB Grundsätze aufstellen muss, entspringt dem EU-Recht und ist nach Auffassung der EU-Kommission nicht auf Drittlandstaaten übertragbar. In solchen Fällen muss ein Filialzuchtverband in den genannten Punkten die Vorgaben der grundsätzlichen Regelungen zur Zucht des UZB übernehmen, sofern diese dem EU-Tierzuchtrecht nicht entgegenstehen.


Weshalb ist die Auslandserweiterung der DQHA für ausländische Mitglieder so wichtig?

Pferde von EU-Mitgliedern, die in der bedeutenden DQHA Futurity teilnehmen möchten, müssen im Zuchtbuch der DQHA eingetragen sein und die Eigentümer Mitglied der DQHA werden (DQHA Titel können nur an DQHA Mitglieder vergeben werden). Um ein Pferd, welches sich außerhalb Deutschlands aufhält, in das DQHA Zuchtbuch einzutragen bzw. ausländische Mitglieder zu betreuen, bedarf es der Akzeptanz des Partnerlandes. Dies schreibt der Gesetzgeber vor, Artikel 12 Absatz 1 EU 2016/1012. Daher wurde eine Auslandserweiterung für die Länder beantragt, in denen Pferde stehen, die an dem DQHA SSA/Futurity Programm teilnehmen und dort starten möchten.

Zudem gibt es europäische Länder, die um Unterstützung in der Zucht durch die DQHA gebeten haben. Auch für diese Aufgaben bedarf es einer Akzeptanz dieser Länder. Dies bedeutet nicht, dass die Länder nicht selbst wie gehabt ihre Equidenpässe ausstellen können.

Internationale Pässe, die eine EU konforme Tierzuchtbescheinigung enthalten, können für die Eintragung in das Zuchtbuch der DQHA anerkannt werden.

In den Ländern, in denen die DQHA tierzuchtrechtlich tätig sein darf, wird die Anerkennung im internationalen Equidenpass dokumentiert, sofern der Pass nicht direkt von der DQHA ausgestellt wurde. Nachzuvollziehen ist dies nach der EU-Verordnung EU 2016/1012 (30).

Des Weiteren kann die DQHA nicht einfach diese Auslandserweiterung zurücknehmen, da ausländische Mitglieder ihre Pferde in das verbandseigene Futurity Programm einbezahlt und sich dadurch ihre Mitgliederrechte inkl. der Teilnahme an allen DQHA Programmen erworben haben.

Einige Züchter aus dem EU-Ausland haben bereits signalisiert, diese Rechte als Bestandsschutz bei eventueller Rücknahme der DQHA Auslandsaktivität einklagen zu wollen.

 

Was ist der Unterschied zwischen einem AQHA Filialzuchtbuch und einem staatlich anerkannten Zuchtverband?

Ein AQHA Affiliate ist eine Anerkennung der AQHA für einen Regionalverband, der tierzuchtrechtlich keinerlei Bewandtnis hat und mehr eine verbandsinterne Auszeichnung darstellt.

Ein AQHA Filialzuchtbuch (daughter studbook) bedeutet, dass sich die Zuchtbücher der Rasse gegenseitig anerkennen und sich am gemeinsamen Zuchtziel orientieren. Ein Filialzuchtbuch ist europäisch definiert und setzt eine Anerkennung als staatlich anerkannter Zuchtverband voraus, der sich wiederrum auch nach EU und Nationalvorgaben richten muss.

 

 

 

 


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