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Eine besondere Linie: Peppy San Badger Sohn feiert dieses Jahr 29. Geburtstag

05.04.2016 10:00

Fotos: Privat

Die Mühlental Ranch in Hintersteinau, Foto: Privat

Ein Meilenstein: Die Anerkennung als AQHA Ranching Heritage Breeder

Seine Nachzucht hat mehr als 26 Million US$ und über 7.200 Punkte in allen Divisionen gewonnen: Peppy San Badger hatte einen großen Einfluss auf die American Quarter Horse Zucht und ist Vater von 2.325 AQHA registrierten Fohlen aus 19 Deckjahren. 1974 wurde der sorrelfarbene Hengst bei Joe Kirk Fulton in Lubbock, Texas geboren von Mr San Peppy aus der Sugar Badger, einer Tochter von Grey Badger III. „Little Peppy“, wie er auch genannt wurde, gewann bereits 1977 die National Cutting Horse Association (NCHA) Futurity und ein Jahr später das NCHA Derby. 1980 wurde er nicht nur Reserve World Champion, sondern wurde auch in die NCHA Hall of Fame aufgenommen. 1981 folgte der Sieg in der Open Division der NCHA Finals.

Trainiert und vorgestellt wurde der All-Time Leading Sire der NCHA von Buster Welch, einem AQHA Hall of Fame Mitglied, der mit ihm über $ 170.000 gewann. Auch Peppy San Badger wurde 2008 die Ehre zu Teil, in diese Ruhmeshalle aufgenommen zu werden. Bereits 1977 zog er auf die berühmte King Ranch im südlichen Texas, auf der er bis zu seinem Tod 2005 als Deckhengst im Einsatz war.

Erfolgreicher Sohn Perfect Little Peppy

Einer der ältesten Söhne des legendären Peppy San Badger lebt heute auf der Mühlental Ranch bei Bianca und Thomas Hofacker.

Perfect Little Peppy wurde am 5. März 1987 in New Jersey bei dem Züchter Francis R. Hodgson aus der First Impressions geboren. 1997 wurde der bayfarbene Hengst aus den USA importiert und ging im Jahr 2000, nachdem er das AQHA Register of Merit erhalten hatte, in den Besitz der Familie Hünnekens über. Dort wurde er weiterhin erfolgreich von verschiedenen Trainern, unter anderem Sebastian Hünnekens, geshowed und qualifizierte sich für das Senior Cutting auf der World Show. Mit einer eleganten Manier am Rind, gewann er bei der NCHA während seiner aktiven Zeit im Sport insgesamt über $ 20.000.

2013 wechselte er im Alter von 26 Jahren zu seinen heutigen Besitzern, der Familie Hofacker, die in diesem Jahr bereits den dritten Fohlenjahrgang von dem erfolgreichen Hengst erwarten. „Wir sind überaus zufrieden mit seiner Nachzucht, welche er mit klarem Kopf, tollem Charakter, eleganten Bewegungen, grazilem, aber gut bemuskeltem Körperbau ausstattet“, freut sich Bianca Hofacker über die Vererbungsleistung und erzählt weiter über den 29jährigen, rüstigen Rentner: „Wie alle unsere Hengste genießt ‚Peppy‘ täglichen Weidegang, er ist gesundheitlich fit und Besucher sind sehr beeindruckt von ihm wenn sie ihn sehen. Im Sommer 2015 während eines Kurses mit Ernst Peter Frey haben wir ihn einmal kurz gesattelt und ihn für eine kurze Einheit am Rind eingesetzt. Hier machte er seiner Abstammung alle Ehre und man konnte deutlich sehen, dass er sich bei der Arbeit am Rind in seinem Element befindet. Ansonsten muss er außer ein wenig Bodenarbeit nichts mehr leisten.“

Von 133 AQHA registrierten Nachkommen des Hengstes, gehen 29 erfolgreich im Sport, die bei NCHA, NRHA und DQHA bislang rund $ 70.000 Preisgeld gewannen. Vor allem die bayfarbene Stute Jenny San Badger, die 1993 von Docs Peppy Jet Bars geboren wurde, trug zu einem großen Teil dazu bei und konnte bei der National Cutting Horse Association alleine über $ 37.000 gewinnen.

Mit Fokus auf die Ursprünge des American Quarter Horse

Auf der Mühlental Ranch im idyllischen Siebenmühlental in Hintersteinau in Hessen werden seit 1990 von Bianca und Thomas, sowie den beiden Söhnen Kevin und Patrick, American Quarter Horses gezüchtet, die ganzjährig auf großzügigen Weiden leben. Bei der Auswahl der Blutlinien wird großen Wert auf alte Performance Linien gelegt, ausschließlich Working Cowhorse, Cutting und Reining. Dem Nachwuchs wird behutsam das Fohlen 1x1 beigebracht ehe sie ihre Karriere als Ranchpferd beginnen.

Neben den Pferden hat sich die Familie auf der 120 Hektar großen Ranch auch auf die Zucht von Rindern der Rassen Deutsch und Aberdeen Angus spezialisiert. 120 Tiere zählt der Bestand mittlerweile, die sowohl in Deutschland als auch im Ausland vermarktet werden. Einige Zebus stehen zudem für das Cutting- und Cowhorse-Training zur Verfügung.

Ein Meilenstein: Anerkennung als AQHA Ranching Heritage Breeder

2015 feierte der Zuchtbetrieb für American Quarter & Ranch Horses sein 25jähriges Jubiläum und als besonderes Geburtstagsgeschenk wurde der Betrieb im Mai von der American Quarter Horse Association offiziell als Ranching Heritage Breeder anerkannt. Mit diesem Programm will die AQHA die Zucht von Ranch Pferden unterstützen. Vor allem der AQHA Past President Johannes Orgeldinger, der in diesem Jahr in die AQHA Hall of Fame aufgenommen wurde, trieb dieses Programm maßgeblich voran.

Um als Ranching Heritage Breeder anerkannt zu werden, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Die Ranch ist ein Mitglied der American Quarter Horse Association
  • Der Bestand der Ranch muss aus registrierten American Quarter Horses bestehen. Die Ranch muss mindestens fünf AQHA registrierte Stuten besitzen und diese für die Nachzucht von Ranchpferden verwenden
  • Die Ranch muss einen Reserve- und Auswechselbestand an Reit- und Arbeitspferden besitzen, um diese für den besonderen Zweck des Betriebs einer Working Cattle Ranch verwenden zu können
  • Die Ranch muss mindestens seit zehn Jahren als Zuchtbetrieb ausgezeichnet sein
  • Die Ranch muss die Qualifikation beantragen und diese muss von dem AQHA Ranching Council genehmigt werden.


Die Größe der Rinderherde ist im Ranching Hertitage Program nicht festgelegt. Sie sollte aber so ausgerichtet sein, dass die Arbeit mit Pferden sinnvoll ist. Mittlerweile sind über 260 internationale Ranches an diesem Programm beteiligt, darunter auch vier europäische Betriebe, wie die Mühlental Ranch und die Horsemen’s Residence von Olaf Gajewski.

Julia Ott


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