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Equine Herpesvirusinfektion – Pferde richtig schützen

08.08.2016 12:33

Gesunde Stuten und Fohlen, wie es sich jeder Züchter wünscht - dafür sollte auch der Impfschutz stimmen! Foto: Barbara Lohf

Die Equine Herpesvirusinfektion (EHV) kann bei unseren Pferden verschiedene Krankheitsbilder hervorrufen. Dabei untergliedert sich dieser Virus in vier Stämme, wovon hauptsächlich der EHV1 und EHV4 relevant sind.

Gefährlich für tragende Stuten

Stuten, die mit dem Equinen Herpervirus infiziert sind, können lebensschwache Fohlen, die meist kurze Zeit nach der Geburt sterben, zur Welt bringen oder, meist zwischen dem  7. Trächtigkeitsmonat und dem Abfohltermin, das Fohlen verlieren. Oft zeigt die Stute selbst dabei nicht einmal Symptome. Deswegen ist es vor allem für Züchter wichtig, sich mit dieser Krankheit auseinander zu setzen und die Stute und damit entsprechend das ungeborene Fohlen zu schützen.

Atemwege und Nervensystem in Gefahr

Neben den oben geschilderten Problemen bei Zuchtstuten, können bei Pferden auch fieberhafte Atemwegserkrankungen auftreten, die zumeist eher mild verlaufen. Allerdings lauert hier die Gefahr mit sekundären, bakteriellen Infektionen, die bis zu einer Lungenentzündung führen und damit gefährlich werden können.

Ebenso kann der Equine Herpesvirus Erkrankungen des Nervensystems verursachen, was nach einer kurzen Fieberphase zu Koordinationsstörungen, Lähmungen und Blutungen führen kann.

Der schlummernde Feind

Ein Großteil unserer Pferde trägt den Herpesvirus in sich, ohne dass dieser Probleme verursacht. Allerdings können Stresssituationen wie Stallwechsel, Turniere oder das Absetzen des Fohlens oder auch eine Immunschwäche den Virus aktivieren und so zum Ausbruch bringen.

Dabei ist „Herpes“ keine meldepflichtige Tierseuche, weshalb bei einer Erkrankung eines Tieres auch keine veterinärpolizeilichen Maßnahmen ergriffen werden und so auch die Gefahr für die übrigen Pferde des Bestandes steigt.

Erkrankte Tiere sollten in jedem Fall während der akuten Infektion und bis zu drei Wochen nach Abklingen der Symptome isoliert werden. Auch Menschen sollten den Kontakt gering halten und dafür Sorge tragen, dass Sie nicht zum Überträger werden und weitere Pferde anstecken. Für den Menschen selbst ist es allerdings nicht gefährlich.

Durch Tröpfcheninfektion wie Abschnauben gelangt das Sekret des ausschneidenden Tieres auf andere Tiere und kann dabei auch einige Meter überwinden. Ansonsten ist eine Infektion über die Luft eher unwahrscheinlich, aber nicht gänzlich unmöglich. Große Distanzen kann das Virus allerdings nicht überwinden, eine Übertragung via sogenannten Vektoren (Gegenstände, Kleidung etc.) ist ebenfalls möglich. Die Tenazität des Virus ist in der Umwelt relativ gering. Es kann maximal 24 Stunden außerhalb des Pferdekörpers überleben und lässt sich mit Desinfektionsmitteln abtöten.  

Schutz aufbauen

Deswegen ist insbesondere für Zucht-, aber auch Turnierpferde oder Pferde in Ställen mit wechselnden Beständen eine Impfung angeraten. Anzuraten ist den kompletten Bestand zu impfen, um einen größtmöglichen Schutz zu erreichen. Grundsätzlich kann der Virus auch bei geimpften Pferden ausbrechen, eine Impfung kann den Krankheitsverlauf aber deutlich mildern.  

Die Grundimmunisierung besteht aus zwei aufeinanderfolgenden Impfungen im Abstand von etwa 4-8 Wochen. Eine weitere wird nach 6 Monaten durchgeführt, wie auch die Wiederholungsimpfungen, die halbjährlich erfolgen sollten.

Tragende Stuten erhalten dabei zwischen dem dritten und vierten Trächtigkeitsmonat die Impfung und eine weitere zwischen dem siebten und achten Monat.

Fohlen können ab einem Alter von 5-6 Monaten grundimmunisiert werden.

Sollte bei einem ungeimpften Pferd Symptome auftreten, ist sofort der Tierarzt zu rufen. Mit Ausnahme von schweren Krankheitsverläufen, überstehen die meisten Pferde die Infektion aber.

Anfang diesen Jahres gab es einen Lieferengpass des Herpes-Impfstoffes, was sich problematisch gestaltete, da der Impfrhythmus zwingend eingehalten werden muss, um eine weitere Grundimmunisierung zu umgehen. Import-Impfstoffe mit deutscher Zulassung sind allerdings erhältlich.

Weitere Informationen zu der Krankheit können Sie HIER auf unserer Website nachlesen.


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