Turnierticker
Q19 International DQHA Championship
04.10.2019 - 13.10.2019
52070 Aachen

Sonstiges 03.10.19, 17:03 Uhr
Zeitplan 23.09.19, 15:06 Uhr
Starterliste 23.09.19, 14:14 Uhr
DQHA Regionen Futurity Ost/Berlin City Circuit
06.09.2019 - 08.09.2019
14979 Großbeeren / Birkholz

Ergebnisse 23.09.19, 07:56 Uhr
Ergebnisse 23.09.19, 07:56 Uhr
Ergebnisse 23.09.19, 07:56 Uhr
Ergebnisse 23.09.19, 07:56 Uhr
Ergebnisse 23.09.19, 07:56 Uhr
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DQHA Direkt Turnier
18.10.2019
08107 Kirchberg

Ausschreibung 19.09.19, 10:02 Uhr

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Gelungene Premiere: reges Interesse Züchterforum

25.02.2019 12:13

Referent Peter Pracht erläutert die Anforderungen an das Zuchtprogramm

Fotos: Friederike Fritz

Erstmalig wurde in diesem Jahr die DQHA Convention durch ein Züchterforum ersetzt; am Abend vor der Jahreshauptversammlung am 23. Februar kamen fast 50 interessierte Zuhörer in das Sheraton Hotel in Offenbach, um sich bei den Vorträgen zu den aktuellen Zucht- Themen zu informieren und sich an den anschliessenden Diskussionsrunden zu beteiligen.

Nachdem  Moderator und Zucht-Obmann Markus Rensing  zu Beginn der Veranstaltung alle Anwesenden begrüsst und sich für das Interesse bedankt hatte, wurde schnell deutlich, wie sehr sich die teils langen Anfahrtswege lohnen sollten, denn so ausführlich und hintergründig wie Referent Peter Pracht vom TG Verlag in Giessen, der sich beruflich mit Tierzuchtrecht und Wissenschaft beschäftigt, in seinem fast zweistündigen Vortrag die neue Tierzuchtverordnung EU 2016/1012 erklärte, überraschte der gesetzlich vorgegebene Umfang der Tierzucht doch so manchen Besucher.

Peter Pracht schlug eine weiten Bogen über die Historie der Tierzuchtgesetzgebung von den nationalen Ebenen bis hin zu den heutigen Europäischen Vorgaben, zeigte die Komplexität der Thematik auf ging ganz besonders auch auf die Herausforderungen bei der Umsetzung der Vorgaben ein. Das gerade Europäische Mitgliedstaaten teilweise nur „zeitversetzt“ und unzureichend den neuen  Bestimmungen folgen, ist auch aus anderen Bereichen bekannt; aber auch in Deutschland ist aufgrund der föderalen Struktur nicht immer ein ganz einheitliches Bild in der politischen Umsetzung gegeben. Pferdezucht unterliegt der landwirtschaftlichen Gesetzgebung, und die wiederum in der Hoheit der Länder.

Dennoch überwiegen die Kernaussagen der Vorgaben. Für die Verbände heisst das, das früher staatlich ausgeführte Aufgaben nun von ihnen geleistet werden müssen, die Kontrolle aber nach wie vor bei den zuständigen Behörden liegt.  Diese im Verhältnis zu früheren Regelungen enormen arbeitsaufwendigen Durchführungen und die grosse Aufgabe und Verantwortung für die Verbände, die den Mitgliedern teilweise nur schwer zu vermitteln sind.

Im zweiten Teil ging Dipl. agr. Ing.  Britta Schielke, die auf eine langjährige Zuchtleitertätigkeit zurückblicken kann und Mitglied im DQHA Zuchtausschuss ist, auf die Neuerungen in den Begrifflichkeiten und Regelwerke ein, die die neue Verordnung mitbringt.

„Zucht-Programm“ ist die neue Bezeichnung für die frühere „Zuchtbuchordnung“, die zwar zum grossen Teil die gleichen Punkte enthält, aber um einige zusätzliche erweitert wurde. So werden jetzt die Tierzuchtbescheinigungen nicht mehr nur für die lebenden Zuchttiere, sondern auch für Zuchtmaterial wie Samen, Eizellen und Embryos verlangt. Jeder Versand von Zuchtmaterial muss zwingend mit einer Zuchtbescheinigung versehen und begleitet werden, was besonders eine engere Zusammenarbeit zwischen den  Besamungsstationen und den Zuchtverbänden erfordert.

Besondere Beachtung muss hier den Importen aus Drittländern gegeben werden, weil ohne die korrekten „Zootechnical Certificates“ als Begleitscheine eine tierzuchtrechtliche Anerkennung in der EU nicht mehr toleriert wird.

Aber auch die Tiergesundheit in den Zuchtprogrammen bekommt noch mehr Bedeutung, und der Nachweis möglicher genetischer Defekte und deren Berücksichtigung in der Zucht wird vermehrt eingefordert.

Die „Referenten-Runde“ wurde mit einer kurzen Beschreibung des Registrierungsprozesses in der DQHA Geschäftsstelle beendet, in der die Mitarbeiterinnen Anette Riedel, Anja Ruhl und Christa Ware nochmals anhand der gesetzlichen und Verbands- Vorgaben den Weg von der Antragstellung bis zur Ausstellung des fertigen Equidenpases incl. Tierzuchtbescheinigung sehr praxisnah und transparent erklärten und nachvollziehbar machten.

In der anschliessenden Diskussionsrunde und den folgenden Kommentaren wurde die starke  Zustimmung und die Durchführung für diese Züchterforum gelobt.

Es ist gelungen, durch die hintergründige Information und die umfassenden Erklärungen die Aufgaben und Arbeit der Verbände verständlicher darzustellen.

Bestärkt durch diese Erfahrungen plant die DQHA weitere Züchterforen, die sie ihren Mitgliedern und Züchtern anbieten möchte.


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