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Interview mit Sabine Brasche, Züchterin von "Lil Peptorella"

27.10.2015 11:17

Siegerin des Höveler DQHA Championats "Lil Peptorella" mit Sabine Brasche und Höveler-Vertreter Udo Steinbock, Foto: Figure Eight

Sabine Brasche, Züchterin und Eigentümerin von Lil Peptorella, Siegerstute des Höveler DQHA Championats 2015

DQHA: Wie hat Ihnen die Q15 und das Championat in Aachen gefallen?

Brasche: Das Championat hat mir natürlich sehr gut gefallen (bei DEM Ergebnis - wohl klar!! ;-) ). Ich fand die Atmosphäre im Stadion sehr schön und das Wetter hat auch toll mitgemacht. Insgesamt habe ich sonst nicht so viel von der Q15 mitgekommen, da ich nur Samstag und Sonntag dort war, aber wie in den vorigen Jahren war alles sehr schön gemacht und gut organisiert, nur für die Cowhorse-Prüfungen hätte der Boden etwas griffiger sein müssen.

DQHA: Was war es für ein Gefühl als Ihre Stute zur Siegerin des Championats gekürt wurde? Hatten Sie sich vorab Chancen ausgerechnet?

Brasche: Die Siegerehrung des Championats war für mich purer Nervenkitzel! Irgendwie konnte ich das Ergebnis erst gar nicht abschätzen, auch wenn ich schon dachte, dass "Ella" zumindest Chancen auf die Top 3 haben dürfte. Bei den Reit-Disziplinen weiß man zumindest, ob man einen guten oder schlechten Ritt hatte und kann dann die Platzierung vielleicht ein bisschen besser abschätzen.

Ich war überhaupt nur auf die Idee gekommen auf das Championat zu fahren, da ich auf der Americana von DQHA Zuchtobmann Markus Rensing zu meiner tollen Stute beglückwünscht wurde. Er hatte von den Zuchtrichterinnen der Stutenschau in Thierhaupten über sie gehört. Daraufhin hab ich lange überlegt und schließlich beschlossen, diese Einladung doch anzunehmen, da es ja auch nur eine einmalige Gelegenheit ist am Championat teilzunehmen. Dennoch war ich mir nicht sicher, ob eine kleine, etwas pummelige Cutting-/Cowhorse-gezogene Stute (mit Winterfell) gegen andere doch eher Halter-/Pleasure etc. gezogene Stuten ankommen könnte. Umso mehr hat mich der Sieg dann natürlich gefreut und war für mich auch sehr emotional!

Lil Peptorella ist eben mein "once-in-a-lifetime-horse" und mein ganzer Stolz! Für mich persönlich war klar, dass sie die Beste und Schönste ist (was sicher jeder Besitzer von seinem Pferd denkt). Aber dass die Zuchtrichter dies bestätigten (und dazu noch einstimmig, wie ich später erfahren habe), hat mich natürlich wahnsinnig stolz gemacht und sehr berührt. Dazu kommt natürlich, dass ich die Stute selbst gezüchtet hab und auch ihre Mutter "Larues Imperialil" (aus meinem Hengst Imperialena) vom ersten Lebenstag an besitze und auch erfolgreich im Turniersport vorgestellt habe. Meine kleine Pferdefamilie ist mein Leben und mein ganzer Stolz und diese Auszeichnung von Lil Peptorella, zusätzlich zu ihren zahlreichen großen Erfolgen im Cowhorse-Sport, war nun noch das "Tüpfelchen auf dem i".

DQHA: Was war Ihnen bei der Ausbildung der Stute besonders wichtig?

Brasche: Ich habe Lil Peptorella vom ersten Tag an selbst ausgebildet und nie bei einem Trainer stehen gehabt. Es war mir immer ein Bedürfnis meine Pferde selbst, entsprechend meinem Können, auszubilden und mit ihnen im Rahmen von Kursen und Unterricht weiter zu lernen, anstatt einem Trainer das Pferd zu geben und dann fertig ausgebildet zu übernehmen.

Sicherlich habe ich im Laufe der Jahre auch viele Fehler gemacht und dadurch Umwege in Kauf genommen, aber dafür kann ich heute sagen, dass alle meine Erfolge selbstgemacht sind. Es ist mir auch wichtig, dass meine Pferde zu 100% auf mich „getuned“ sind, und auf feine Hilfengebung reagieren. Ich denke, dass das viel daran ausmacht, ein harmonisches Gesamtbild zwischen Pferd und Reiter abzugeben.  

Als Lil Peptorella auf die Welt kam, hatte ich den Traum mit ihr Cowhorse zu reiten und diesen Traum hat sie mir voll und ganz erfüllt. Sie hat im Laufe der Jahre alle meine Hoffnungen und Erwartungen um ein Vielfaches übertroffen. Ich hätte nie zu hoffen gewagt je solch ein Pferd zu besitzen, geschweige denn es selbst zu züchten, auszubilden und zu showen.

DQHA: Wie sieht der Plan für die Zukunft aus?

Brasche: Ich möchte Lil Peptorella nächstes Jahr nochmal decken lassen. Ich denke sie hat im Showpen erst mal genug bewiesen und hat sich bereits auch als Vererberin gezeigt. Ihr bisher einziges Fohlen "Peptomoonsmal" (Wallach von 2010, von Peptozone) war mit mir ERCHA Non-Pro Futurity Champion 2013, ERCHA Non-Pro Derby Reserve Champion 2014 und 2015 sowie ERCHA Hackamore Non-Pro Champion 2015.

Was die weiteren Jahre mit Lil Peptorella bringen, wird sich zeigen. Ein Comeback für die wichtigen Cowhorse-Events würde ich nach der Babypause nicht ausschließen, da sie riesig Spaß an der Rinderarbeit hat und immer gern im Rampenlicht stand. Ich denke, dass darf sie dann selbst entscheiden. Verheizen werde ich sie sicherlich nicht, denn sie hat schon genug geleistet in ihrer phänomenalen Karriere.

Vielen Dank für das Interview!

Das Interview führte Julia Ott.


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