Coronavirus: Position der FN zu neuen Beschlüssen
Gute Organisation und Zeitmanagement sind in Vereinen und Betrieben unabdingbar Warendorf (fn-press). Wie umgehen mit den neuen Beschlüssen zur Eindämmung des Coronavirus? Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, auch wenn der Pferdesport unbestritten zu den Individualsportarten zählt. Wie sich schon in den vergangenen Monaten gezeigt hat, gestalten die Bundesländer ihre Corona-Schutzverordnungen eigenständig und machen damit unterschiedliche Vorgaben für den Sport. Als Bundesverband orientiert sich die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) an den Vorgaben der Bundesregierung, interpretiert sie aus fachlicher Sicht und leitet daraus Empfehlungen im Sinne von Pferdesport und Pferdezucht ab. Die FN kann zwar keine bundeseinheitlichen und rechtsverbindlichen Regeln für den Infektionsschutz aufstellen. Dennoch kann sie zusammen mit ihren Landesverbänden mit eigenen, fachlich fundierten Positionen auf politischer Ebene argumentieren, um das Bestmögliche für Pferdesport und -zucht zu erreichen. Über allen Beschlüssen der Bundes- und Landesregierungen steht der Appell, Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und so viel wie möglich zu Hause zu bleiben. Für Pferdebesitzer ist letzteres leichter gesagt als getan, denn sie tragen die Verantwortung für das Wohl ihrer Tiere. „Das steht zum Glück außer Frage: Wir können weiter zu unseren Pferden gehen, um sie zu versorgen und zu bewegen. Trotzdem müssen wir uns so gut wie möglich an bestimmte Regeln halten, um uns und andere vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen. Dafür tragen auch wir als Pferdesportler eine gesellschaftliche Verantwortung“, sagt Soenke Lauterbach. Der FN-Generalsekretär betont aber auch: „Wir müssen alles dafür tun, dass unsere Vereine und Betriebe weiter existieren können, und das können sie nur, wenn weiterhin Reitunterricht stattfindet. Dafür kämpfen wir.“ Nun liegt es an den zuständigen Ministerien in den Bundesländern, die gefassten Beschlüsse in Verordnungen umzusetzen. Um den Pferdesport am Leben zu erhalten, treten die FN und ihre Landesverbände mit folgender Position an die Ministerien heran: Der Pferdesport ist kein Kontaktsport und findet in der Regel an der frischen Luft statt. Es liegt in der Natur der Sache, dass beim Umgang mit Pferden und beim Reiten ein Sicherheitsabstand gewahrt wird. Pferdesportlerinnen und Pferdesportler wissen, wie wichtig Disziplin und die Einhaltung von Regeln sind. Sie können sich gut organisieren und nehmen Rücksicht auf andere Menschen. Das haben sie in den vergangenen Monaten bewiesen.Im Pferdesport gibt es mit Reithallen und Reitplätzen große Bewegungsflächen. Schon im Rahmen des Lockdowns im März/April durfte in den meisten Bundesländern mindestens ein Pferd pro 200 Quadratmeter bewegt werden. Mindestens das muss weiter gelten, auch wenn dies im Einzelfall bedeuten kann, dass mehr als zwei Reiter in einer Halle oder auf einem Platz reiten. Da die örtlichen Gegebenheiten auf den Pferdesportanlagen unterschiedlich sind (Größe der Halle/des Platzes, Belüftung), sind keine pauschalen Zahlenvorgaben nötig. Bei Bedarf kann eine Bewegungsfläche auch in mehrere Flächen unterteilt werden.Die Pferdebewegung in der Halle/auf dem Platz bedarf einer fachkundigen Aufsicht, die die Sicherheit gewährt. Diese Aufgabe übernimmt im besten Fall ein/e Trainer/in oder ein/e Reitlehrer/in. Somit ist nach Auffassung der FN auch Unterricht erlaubt, der weniger Training als vielmehr eine Beaufsichtigung und Sicherheitsbegleitung bei der Bewegung von Pferden ist.Die Pferdesportverbände wollen ihre gesellschaftliche Verantwortung weiterhin wahrnehmen und die Maßnahmen der Behörden unterstützen. Daher wird den Vereinen und Betrieben empfohlen, wieder bzw. weiterhin die Anwesenheit der Menschen auf der Anlage zu dokumentieren. Wenn es aufgrund des Platzangebotes auf der Reitanlage erforderlich ist, wird zudem empfohlen, Zeitfenster zu vergeben, um die Zahl der Menschen auf der Reitanlage zu regulieren.Die Verbände haben den Vereinen und Betrieben seit dem Frühjahr umfassende Leitfäden zur Verfügung gestellt, die konsequent angewandt werden, auf den allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln beruhen und stetig aktualisiert werden. „Wir wissen noch immer nicht konkret, wie die Beschlüsse in den Bundesländern umgesetzt werden. Aber fest steht: Wir dürfen den Behörden keinen Anlass für die Schließung von Anlagen geben. Wir müssen immer damit rechnen, dass einzelne Länder, Kommunen oder Ämter die Beschlüsse so konkret auslegen, dass tatsächlich nur maximal zwei Personen oder ein Haushalt gleichzeitig Sport treiben dürfen“, warnt Soenke Lauterbach und appelliert an die Pferdesportler: „Es geht jetzt wieder darum, gemeinsam nach Lösungen und Kompromissen zu suchen. Wir appellieren deshalb auch an das Verantwortungsbewusstsein der Pferdebesitzer und bitten sie darum, ihre Anwesenheit im Stall auf ein angemessenes Maß zu begrenzen, um auch anderen die Chance auf Zeit mit ihrem Pferd zu geben. Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation, die von uns allen einen immensen Verzicht auf den gewohnten Lebensalltag bedeutet. Diese Situation darf nicht ausgenutzt werden, um persönliche Konflikte auszutragen.“ Die FN empfiehlt allen Pferdesportlern dringend, zu jeder Zeit den Mindestabstand von 1,5 Metern sowie die bekannten Hygieneregeln einzuhalten. Die Betreiber von Pferdesportanlagen/die Verantwortlichen in den Vereinen sollten unbedingt Hygienekonzepte aufstellen und dafür sorgen, dass die Anwesenheit aller Personen, dazu gehören auch Tierärzte, Schmiede, Therapeuten, externe Reitlehrer und andere Dienstleister, auf der Anlage dokumentiert und abgestimmt wird, um Menschenansammlungen zu verhindern. Zudem wird die FN die Stallbetreiber und Verantwortlichen in den Vereinen darin unterstützen, klare Regeln für ihren Betrieb/ihre Anlage aufzustellen – unter angemessener und verantwortungsvoller Berücksichtigung der Betriebsgröße, der vorhandenen Möglichkeiten (Ställe, Plätze, Hallen) sowie der Zahl der Einstaller. Die vorhandenen Möglichkeiten auf den Anlagen müssen also mit Vernunft und Augenmaß so gut wie möglich ausgeschöpft werden. Es geht darum, die Betreuung der Pferde durch die Besitzer oder von ihnen beauftragte Personen sowie Training und Unterricht auch mit externen Trainern zu ermöglichen. jbc
SSA Hengste im Porträt: Coeurs Little Tyke
Coeurs Little Tyke ist ein Sohn von Coeur D Wright Stuff aus der Sweet Remy Chexs. Eigentümer ist Hans-Georg Holzwarth. Der 2010 geborene Braune feierte unter Grischa Ludwig, der bereits den Vater des Hengstes showte, zahllose Erfolge. Coeurs Little Tyke war unter anderem 2014 European Futurity Open Reserve Champion L 1 und L 2 und French Futurity Open Reserve Champion L 4 (Video dazu). 2015 ritt Grischa ihn zum NRHA Breeders Derby Open L4 Champion, 2016 wurde er mit ihm Deutscher Meister Reining (FN). Mehrfach vertraten Coeurs Little Tyke und Grischa Ludwig die deutschen Farben auf ganz großem internationalem Parkett: 2017 holten die beiden bei der FEI Europameisterschaft Silber mit der Mannschaft und Bronze in der Einzelwertung, 2018 erzielten sie Bronze mit der Mannschaft bei den Weltreiterspielen. Und 2019 Einzel- und Mannschaftsgold bei der FEI Europameisterschaft (Video). Zudem waren die beiden AMERICANA Reserve Champion. Das Nachkaufformular ist im Profil des Hengstes im Digitalen Hengstkatalog hinterlegt.
80 Jahre AQHA
In diesem Chaos-Jahr 2020 wäre es fast unter gegangen: die American Quarter Horse Association feiert 2020 ihr 80-jähriges Bestehen! Und auch die Deutsche Quarter Horse Association bringt es heuer auf stolze 45 Jahre, in denen es zahllose Perlen aus europäischer Zucht gegeben hat. Wir werden herausragenden Pferden und Züchtern im kommenden Jahr eine eigene Serie im Quarter Horse Journal widmen und auch hier auf der Website immer wieder Top-Pferde und -Züchter präsentieren. Eine Aufstellung der bisher von der DQHA prämierten Hengste und Stuten ist hier zu finden.
Regio Hessen: Alexandra Klee stellt kommissarischen DQHA Hessen Vorstand vor
An dieser Stelle möchte ich euch unseren kommissarischen DQHA Hessen Vorstand vorstellen, sie werden den bestehenden Vorstand ergänzen. Herzlichen Dank an Julia Orth und Jascha Markowski für eurer jahrelanges Engement für die Regio Hessen - wir haben einiges auf die Beine gestellt in unserer Amtszeit. Viel Erfolg an das neue Team! Kristina König - kommissarische Regionalgruppendirektorin "Ich bin seit meiner Kindheit pferdeverrückt und bekam mit 13 Jahren mein erstes Pferd: Eine 5jährige Quarter Horse Stute, die unvergessen bleibt. 2013 kaufte ich meine Stute Grace als Fohlen und fand mit ihr meine Freude an der Turnierreiterei. Jetzt freue ich mich auf neue Aufgaben, viele (für mich) neue Gesichter und Themen und Projekte rund um diese tollen Pferde und den Sport." Natascha Sauer - kommissarische Stellvertretende Regionalgruppendirektorin "Mein Name ist Natascha Sauer und ich lebe seit 30 Jahren mit Pferden zusammen. Durch den Reitschulbetrieb meiner Eltern, bin ich von klein an Western geritten und liebe die Vielseitigkeit. Dies vermittele ich auch gerne an meine Schüler, egal ob im Freizeit- oder Turnierbereich. Nun freue ich mich auf eine neue Herausforderung und eine gute Zusammenarbeit mit weiteren Pferdeverrückten." Beatrix Herrmann - kommissarische Kassenwartin Hallo, mein Name ist Beatrix Herrmann. Ich bin im Juli 1986 geboren und reite schon, seitdem ich denken kann, früher auf meinem Pony und dies auch schon im Westernsattel. Seit 2013 trat die Quarterstute Susi in die Fußstapfen des Ponys. Dieses Jahr kam dann noch der kleine Quarterwallach Smoothie in unsere Familie dazu. Ich genieße jeden Tag die Zeit mit den Pferden und freue mich auf die Arbeit im DQHA-Hessen Vorstand.“ Text: Alexandra Klee
Hengstbesitzer: 30.11. ist Stichdatum für Stallion Breeding Reports
Achtung Hengstbesitzer: am 30.11. ist Abgabetermin für den Bedeckungsbericht (Stallion Breeding Report) Ihres Hengstes. Dieser Report dokumentiert die Decksaison eines Hengstes und ist damit für die spätere Eintragung der Fohlen bei der AQHA notwendig, d.h. für die Ausstellung des Pferdepapiers  (Certificate of Registration). Wird der Bericht später eingereicht, fallen zusätzliche Kosten an. Für jeden Hengst und jedes Bedeckungsjahr muss ein eigener SBR (Stallion Breeding Report) ausgefüllt werden, auf dem die Deckdaten, die bedeckten Stuten sowie die Art der Bedeckung (z.B. frei) angegeben werden. Der Breeding Report kann auch online eingegeben werden über das AQHA Benutzerkonto. "Noch immer zögern manche, das online zu tun", so Christa Ware von der DQHA Geschäftsstelle. "Aber es ist gar nicht schwer, und selbstverständlich können Hengstbesitzer jederzeit bei uns in der Geschäftsstelle anrufen. Dann helfen wir ihnen dabei."
Die neuen Corona Auflagen und der Pferdesport: FN setzt sich ein

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Unser Oldie der Woche: Foxy Prairie Miss

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Q20 Futurity Cup: Die Bewertungen der Richter in den Halter Shows sind online

Die Bewertungen der einzelnen Richter in den Halter Shows sind online in der DQHA App und auf der DQHA Website unter Q20 / Ergebni Lesen...

Im Porträt Born Kruzin - bester Wallach der DQHA Hoftermine

Wir berichteten bereits über das Ranking der Hoftermine bei den Wallachen - nun folgt das Porträt des Champions Born Kruzin, der m Lesen...

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19.09.2020 - 20.09.2020
35327 Ullrichstein

Ergebnisse 28.09.20, 12:06 Uhr
Ergebnisse 28.09.20, 12:06 Uhr
DQHA Futurity Cup 2020
17.10.2020 - 18.10.2020
36304 Alsfeld

Sonstiges 17.09.20, 12:13 Uhr
Sonstiges 17.09.20, 12:13 Uhr
Nennformular 17.09.20, 12:11 Uhr
Ausschreibung 17.09.20, 12:10 Uhr
DQHA Regionen Futurity West
04.09.2020 - 06.09.2020
41189 Mönchengladbach

15.09.20, 13:15 Uhr

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